Allianz Global Investors / Deutschland

24.04.2014 23:40
Online Depot und InfoManagerOnline DepotFondspreis- und FactsheetaboFondspreisaboNewsfeed und PodcastNewsfeedNewsletter KapitalmarktanalyseNewsletterPresse und AuszeichnungenPresseRechner im ÜberblickRechner im ÜberblickSocial MediaRechner im Überblick Socialmedia Twitter LinkedIn RSS Youtube Twitter LinkedIn YouTube RSS-Feed

Sparen - aber richtig

Viel auf der hohen Kante - aber nichts übrig: Die Deutschen investieren falsch. Wie Sie Ihre Renditen optimieren können.

Die Deutschen sind zwar fleißige Sparer, doch sie investieren falsch. Ohne Immobilienvermögen besitzt jeder Haushalt statistisch gesehen immerhin rund 104.000 Euro. Doch der überwiegende Teil des Geldes steckt in sicheren Anlagen vom Sparbrief bis zur Versicherung (siehe Grafik). Die Deutschen holen damit zu wenig Ertrag aus ihrem Kapital.

Wo wird das Geld angelegt

Wo wird das Geld angelegt

 

Von mehr als vier Billionen Euro Geldvermögen der Deutschen liegt das meiste Kapital bei Banken und Versicherungen. Nur 11,6% wird in renditestarke Aktien investiert.

Strategie mit Risiken

Altersvorsorge, Ausbildung der Kinder, Auto, Urlaub oder die eigene Immobilie: Es besteht die Gefahr, dass viele Deutsche ihre langfristigen Sparziele nicht erreichen. Hinzu kommt, dass kurzfristige Ausflüge in renditeträchtigere Anlagen häufig mit Verlusten enden.

 

Auch die beiden natürlichen Hindernisse für den Vermögensaufbau werden häufig unterschätzt: Inflation und Steuern. Bei einer Rendite von drei Prozent und einem persönlichen Grenzsteuersatz von 30% bleiben nach dem Zugriff durch den Fiskus noch 2,1%.

 

Schlimmer noch: Schon bei einer Inflationsrate von 2,5% wird Geld vernichtet statt vermehrt. Zum Vergleich: Wer in den vergangenen 10 bis 15 Jahren in europäische Aktien investierte, schaffte - je nach Einstiegszeitpunkt - laut Berechnungen des Deutschen Aktieninstituts jährliche Wertzuwächse von 10 bis 12%*. Auch nach Inflation bleibt da ein deutliches Plus.

Schwächephasen nutzen

Schwankungen an den Kapitalmärkten spielen bei einer langfristigen Anlagestrategie ohnehin kaum eine Rolle. Im Gegenteil: Über den so genannten Durchschnittskosten-Effekt können Sie, etwa mit Fondssparplänen, sogar von vorübergehenden Börsenschwächen profitieren. Der Trick: Sie kaufen regelmäßig für einen festen Betrag Fondsanteile. Sind die Kurse niedrig, erhalten Sie mehr Anteile für Ihr Geld, bei hohen Kursen gibt?s weniger. Der durchschnittliche Preis pro Fondsanteil sinkt, die Rendite steigt.

 

*Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine Prognosen für die Zukunft.

Weitere Informationen